Datenschutz

Autor: 

Administrator

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

in den letzten Wochen gingen Meldungen durch Presse und Fernsehen, dass aufgrund einer fehlerhaften Meldeamtssoftware die Daten von rund 500.000 Bürgerinnen und Bürgern per Internet abrufbar waren. Dies hat verständlicherweise zu großer Unsicherheit in der Bevölkerung geführt.

Wir sahen uns daher veranlasst, bei unserem Serviceunternehmen, der ekom21 – KGRZ Hessen nachzufragen, wie es um die Datensicherheit in Fuldabrück bestellt ist. Nachfolgend möchten wir Ihnen die wesentlichen Passagen des Schreibens der ekom21-KGRZ Hessen zur Kenntnis geben:

 

„Da bei einigen Zeitungsmeldungen nicht der Name des Herstellers bzw. der Software angegeben wurde, sind auch zahlreiche Kunden der ekom21 verunsichert, was verstärkt zu Rückfragen führt.



Zur Information unserer Kunden stellen wir hiermit klar, dass die Datenpanne nicht bei uns aufgetreten ist. Der Fehler wurde von einem Konkurrenzunternehmen verursacht, das in der Nähe von ... ansässig ist und ein autonomes Meldewesen vertreibt.

 

Den Meldungen zufolge waren Kommunen im gesamten Bundesgebiet betroffen. Ob sich darunter auch hessische Verwaltungen befanden, war leider nicht in Erfahrung zu bringen. Wir können den besorgten Anwendern dieser Software, die an uns herangetreten sind, nur raten, sich unmittelbar an den Softwarehersteller und/oder den Hessischen Datenschutzbeauftragten zu wenden.



 

Unseren Kunden des ekom2l-Einwohnermeldewesens „PAMELA" dürfen wir versichern, dass aufgrund unserer Vorkehrungen eine solche Datenpanne ausgeschlossen ist. Unsere umfangreichen und ausgereiften Maßnahmen zum Schutz Ihrer sensiblen Daten, insbesondere als Anwendung in unserem Rechenzentrum, lassen derartige Verstöße nicht zu und garantieren Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit.



 

Alle, und dies sind jährlich bis zu 50.000, unberechtigten Angriffe von Dritten auf kommunale Daten werden erfolgreich abgewehrt.



 

Dies wurde uns zuletzt durch den Hessischen Landesrechnungshof bestätigt, der in seiner ‚120. Prüfung der Kommunalen Gebietsrechenzentren’ rechtlich feststellt, dass die ekom21 sämtliche Maßgaben sowohl des Hessischen Datenschutzgesetzes als auch des Bundesdatenschutzgesetzes erfüllt. Im gleichen Bericht, der im Oktober dieses Jahres veröffentlicht wird, wird der ekom21 außerdem uneingeschränkte Zuverlässigkeit bei der Abwicklung ihrer Verfahren attestiert.“

Auch die Gemeinde Fuldabrück hat ihrerseits selbstverständlich alles gesetzlich vorgeschriebene getan, um unberechtigte Zugriffe auf Daten der Bürgerinnen und Bürger zu verhindern. Dies wurde der Gemeinde ebenfalls vom Hessischen Rechnungshof im vergangenen Jahr bestätigt, als im Zuge der „109. vergleichenden Prüfung“ u. a. auch die EDV-Anlagen und die EDV-Sicherheit zahlreicher hessischer Gemeinden überprüft wurden. Elektronische Schlösser, Zugangskontrolle zu Technik- und Serverräumen, Alarmanlage, Benutzerkennungen, regelmäßig zu ändernde Passwörter, explizite Rechtevergaben, Datensicherungen und mehr sorgen dafür, dass die sensiblen Daten unserer Einwohnerinnen und Einwohner sicher sind und nur von dem gesehen und bearbeitet werden können, der hierzu auch wirklich befugt ist.

 

Folgende Mitarbeiter/-innen stehen Ihnen bei weiteren Fragen zur Verfügung:

Ansprechpartner: