Neujahrsempfang 2012 und Jahresrückblick

Hartmut Meyer führte gewohnt souverän durch die Veranstaltung, die musikalisch durch den Gesangverein Liederkranz und die Musikschule Söhre-Kaufunger Wald umrahmt wurde.
Hartmut Meyer führte gewohnt souverän durch die Veranstaltung, die musikalisch durch den Gesangverein Liederkranz und die Musikschule Söhre-Kaufunger Wald umrahmt wurde.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Begrüßung des ersten in 2012 neugeborenen Kind. Bürgermeister Dieter Lengemann begrüßte Heinz Michael Wall Portillo und überreichte den Eltern Blumen und ein Babybadetuch. Außerdem erhielt die Familie einen Gutschein der Gemeinde, den sie für den Besuch des ersten Kindergartenmonats von den Gebühren freistellt.
Tanzmariechen Carolin Birkenbach von den „Fullezwergen“ der FSV Bergshausen sorgte für gute Stimmung.
Mit der Einweihung des Dorfplatzes in Dörnhagen wurde die Dorferneuerung offiziell abgeschlossen. Für Dörnhagen hat sich die Dorferneuerung positiv ausgewirkt, denn neben dem Dorfplatz wurden auch das Altenzentrum und die Sanierung des DGH aus Mitteln der Dorferneuerung gefördert.
Mit der Einweihung des Dorfplatzes in Dörnhagen wurde die Dorferneuerung offiziell abgeschlossen. Für Dörnhagen hat sich die Dorferneuerung positiv ausgewirkt, denn neben dem Dorfplatz wurden auch das Altenzentrum und die Sanierung des DGH aus Mitteln der Dorferneuerung gefördert.
Ganz wichtig für die Gemeinde ist es, dass sie Angebote für Kinder bereithalten kann, damit Familie und Beruf vereinbar sind. Hier wurde bereits in den modern eingerichteten Kitas der richtige Weg eingeschlagen.
Jugendarbeit ist in Fuldabrück seit langem selbstverständlich. Die Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter machen eine an den Jugendlichen orientierte hervorragende Jugendarbeit. Im letzten Jahr konnte das 20. Videoprojekt vorgestellt werden, an dem wieder viele junge Menschen als Schauspieler mitgewirkt haben.
Die Kulturarbeit der Gemeinde Fuldabrück hat alle Bürgerinnen und Bürger zur Vernissage der Kunstausstellung IMPRESSIONEN des Kasseler Künstlers Wolfgang Bös am Donnerstag, 13.01.2011, in das Fuldabrücker Rathaus eingeladen. Gezeigt wurden Feder- und Bleistiftzeichnungen mit architektonischen Motiven aus Fuldabrück und der Region Nordhessen. Als weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit waren Aquarelle, Reiselandschaften aus Irland, der Toskana und von Kreta zu sehen.
Am 24.03.2011 lud die Kulturarbeit der Gemeinde Fuldabrück zur Vernissage der Ausstellung Acryl und Eisen in das Rathaus in Dörnhagen ein. Zahlreiche kunstinteressierte Gäste waren erschienen, um die Malerei der Künstlerin Gaby Pech-Juhlke und die Plastiken des Künstlers Vinzenz Hahn zu betrachten.
Auch die Gemeinde Fuldabrück beteiligte sich am 14. 04.2011 am Girls’ Day. Sechs Mädchen verbrachten einen Vormittag in verschiedenen Abteilungen der Gemeindeverwaltung Fuldabrück. Sie hatten die Gelegenheit, in die Arbeitswelt der Ordnungspolizei, des Bauhofes sowie der IT-Systembetreuung hineinzuschnuppern.
Zur Lesung „Ehe, Tango und andere Abenteuer“ von Gaby Pech-Juhlke lud die Kulturarbeit alle Bürgerinnen und Bürger am 24.05.2011 in das Rathaus ein. Diese Lesung fand im Rahmen der Finissage der Ausstellung „Acryl und Eisen“ statt.
Am 07.06.2011 wurde im Foyer des Rathauses die Vernissage der Malerin Christa Purschke und des Bildhauers Helmut Mander eröffnet. Die Malerin zeigte aus ihrem Schaffensspektrum Klangbilder „Master Drummers of Africa“ die mit Tusche gestaltet sind, Miniaturen aus Zinn auf gebranntem Ton, Arbeiten aus Blattgold und Blattsilber sowie großformatige „Planeten-Bilder“ auf Leinwänden
Am 07.06.2011 wurde im Foyer des Rathauses die Vernissage der Malerin Christa Purschke und des Bildhauers Helmut Mander eröffnet. Die Malerin zeigte aus ihrem Schaffensspektrum Klangbilder „Master Drummers of Africa“ die mit Tusche gestaltet sind, Miniaturen aus Zinn auf gebranntem Ton, Arbeiten aus Blattgold und Blattsilber sowie großformatige „Planeten-Bilder“ auf Leinwänden
Das diesjährige Fuldaradeln am 03. Juli 2011 war wieder eine gelungene Veranstaltung. Leider meinte es Petrus nicht ganz so gut mit uns. Start war in diesem Jahr in Bergshausen auf dem Platz vor dem Lokal „Der Fährmann“. Spaß hatten aber auf jeden Fall die Kinder, die an diesem Nachmittag ihr Abschlussfest der diesjährigen Ferienspiele an der Grillhütte Bergshausen feierten und auch mal beim Fuldaradeln vorbeischauten
Die Ausstellung des chinesischen Künstlers Xiaoming Song war vom 05.09. bis zum 28.10.2011 im Rathausfoyer Fuldabrück-Dörnhagen zu sehen. Gezeigt wurden Zeichnungen, Gemälde und Kalligrafien die in traditioneller Tuschetechnik auf chinesischem Papier und Seide, mit Farblasuren und glänzendem Metallstaub gehalten sind.
Am Freitag, 02.09.2011, fand im Bürgerhaus Bergshausen die Sportler- und Vereinsehrung statt.  Bürgermeister Dieter Lengemann verlieh an diesem Abend an Fuldabrücker Sportler 106 x Bronze, 15 x Silber und 1 x Gold.  Im Bereich der Vereinsehrungen erhielten insgesamt 7 Mitglieder Bronze, 2 Silber und 6 Gold
Am 16.11.2011 hatte die Kulturarbeit der Gemeinde Fuldabrück zur Lesung „Auf ein Neues“ des Fuldabrücker Autors Friedhelm Marciniak in das Rathaus in Fuldabrück-Dörnhagen geladen. Viele Gäste waren erschienen, um den nachdenklich stimmenden, humorvollen und teils bitterbösen Geschichten zu folgen.
Die Ausstellung „EINBLICKE“ des Künstlers Günther Knickrehm wurde am 22.11.2011 mit Gemälden, Collagen, Fotografien und Skulpturen im Rathausfoyer eröffnet. Inspiration für seine Werke findet der Künstler auf Expeditionen in die Landschaften des Geistes, des Zwischenreiches aus Erdachtem und Erträumtem in Anlehnung an die Wirklichkeit.

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02.03.2012

Neujahrsempfang 2012 und Jahresrückblick

Zum siebten, mittlerweile schon traditionellen Neujahrsempfang am 03.02.2012 konnte der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Peter Cours, rund 300 Gäste im Bürgerhaus Bergshausen begrüßen. Hartmut Meyer führte gewohnt souverän durch die Veranstaltung, die musikalisch durch den Gesangverein Liederkranz und die Musikschule Söhre-Kaufunger Wald umrahmt wurde.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Begrüßung des ersten in 2012 neugeborenen Kind. Bürgermeister Dieter Lengemann begrüßte Heinz Michael Wall Portillo und überreichte den Eltern Blumen und ein Babybadetuch. Außerdem erhielt die Familie einen Gutschein der Gemeinde, den sie für den Besuch des ersten Kindergartenmonats von den Gebühren freistellt.

Tanzmariechen Carolin Birkenbach von den „Fullezwergen“ der FSV Bergshausen sorgte für gute Stimmung.

In seiner Neujahrsansprache warf Bürgermeister Dieter Lengemann einen Blick auf das vergangene Jahr und hielt Ausblick auf das Jahr 2012.

„Wenn Du schnell gehen willst, geh allein. Wenn Du weit gehen willst, geh zusammen mit anderen.“
Mit diesem afrikanischen Sprichwort begrüßte Bürgermeister Dieter Lengemann im Namen des Gemeindevorstandes die Gäste zum Neujahrsempfang.

Ein Neujahrsempfang sei wie immer eine gute Gelegenheit zum Gedankenaustausch, so der Bürgermeister.

Viele Vertreterinnen und Vertreter von den unterschiedlichsten Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam einen Blick auf die Gemeinde Fuldabrück zu werfen.

„Gemeinsam ist ein gutes Stichwort für die Kommunalpolitik. Denn vom lateinischen Wort ‚gemeinsam’, von ‚communis’, leitet sich bekanntlich die Bezeichnung Kommune ab“ so Lengemann.

Kommunen ständen heute vor großen politischen Herausforderungen, wie dem demografischen Wandel oder den knappen Haushaltskassen, die sich besser gemeinsam schultern ließen.

Die Kommune sei die kleinste politische Einheit und damit die Basis unserer Demokratie. Sie mache Politik mit und für die Bürgerinnen und Bürger.

Die Beschlüsse der Kommunen hätten für die Menschen elementare Bedeutung.

Diese vielen wichtigen kommunalen Entscheidungen würden aber meistens von nationalen und internationalen Ereignissen überlagert, da diese in den Medien ständig präsent seien:

Euro-Krise, Griechenland-Krise und Krisen weiterer Länder (Italien, Spanien Portugal) Erdbeben, Tsunami und Atomunfall in Japan, Fukushima, Atomwende, EHEC, Plagiatsvorwürfe, der arabische Frühling in Tunesien und Ägypten mit Absetzung der Despoten sowie Libyen mit dem Tod von Gaddafi, die noch andauernden Freiheitsbemühungen in Syrien, Zwickauer Neonazizelle, Berlusconi-Rücktritt, Diskussion über den Bundespräsident und vieles andere mehr.

Die weiteren Ausführungen des Bürgermeisters in seiner Neujahrsansprache geben wir nachstehend im Wortlaut wieder (in Auszügen):

„Die Erdbeben- und Tsunamikatastrophe war letztes Jahr wohl das Ereignis, das am meisten berührte und sehr betroffen gemacht hat. Fukushima hat uns die Augen geöffnet im Hinblick auf die Nutzung der Kernenergie.

Lassen sie uns aber heute mehr das Augenmerk auf unsere Gemeinde Fuldabrück richten.

Die Gemeinde Fuldabrück kann seit 2009 ihren Haushalt nicht mehr ausgeglichen gestalten und dass, obwohl die Gemeinde von der Finanzkraft her an dritter Stelle der 29 Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel steht.

Diese Finanzkraft, welche insbesondere von dem Gewerbesteueraufkommen herrührt, führt dazu, dass die Gemeinde im Rahmen des kommunalen Finanzausgleiches besonders wenig erhält und an Umlagen besonders viel abführen muss.

Zu einem starken Staat und insbesondere starken Kommunen gehört aber auch eine entsprechende Finanzausstattung. Diese ist für die Kommunen in den letzten Jahren immer dramatischer geworden, weil die Kommunen von Bund und Land abhängig sind.

Nach dem Rettungsschirm für Banken forderte der Deutsche Städte- und Gemeindebund vor dem Hintergrund der dramatischen Haushaltsentwicklung der Städte und Gemeinden einen echten Rettungsschirm für die Kommunen, da die Schere zwischen wegbrechenden Einnahmen und steigenden Ausgaben immer größer wird.

Das Land Hessen hat nunmehr ganz aktuell einen solchen Rettungsschirm aufgespannt, unter den besonders verschuldete Kommunen schlüpfen können. Im Landkreis Kassel sind dies fünf, Fuldabrück gehört nicht dazu.

Trotz dieser Finanzsituation leisten die nordhessischen Kommunen viel für die Menschen in dieser Region. Die Stadt Kassel wurde von der Wirtschaftswoche zur dynamischen Stadt Deutschlands bestimmt und darüber hinaus zu der Stadt, in der man sich nach Freiburg und Münster am wohlsten fühlt.

An dieser positiven Entwicklung der Stadt haben auch die Nachbargemeinden sicherlich ihren Beitrag, da die Grenzen fließend sind und die Gemeinden mit der Stadt Kassel in vielen Bereichen im Interesse der Menschen sehr gut zusammenarbeiten.

Im letzten Jahr ist etwas Besonderes mit 15 weiteren Städten und Gemeinden gelungen: Sie sind in die Rekommunalisierung der Stromnetze eingestiegen und haben die „Energie Region Kassel“ gegründet.

Über eine Beteiligungsgesellschaft sind wir an einem gemeinsamen Versorgungswerk, in dem die kommunale Seite 51 % der Anteile hält, beteiligt. Die restlichen 49% hält die e.on, welche in einem sehr offenen Verfahren als der strategische Partner ausgewählt wurde.

Auch die Nutzung regenerativer Energien und der Klimaschutz haben die Gemeinde im letzten Jahr weiter beschäftigt. Zwar konnte der Solarpark entlang der ICE-Schnellbahntrasse noch nicht realisiert werden, die Produktion dieser Energie hat sich aber mehr als positiv entwickelt.
Waren Ende des Jahres 2010 insgesamt 169 Anlagen mit einer installierten Leistung von 1.700 kW/p in Betrieb, so kamen 2011 nochmals 43 neue Anlagen hinzu. Diese neuen Anlagen haben eine Leistung von 2.850 kW/p, d. h. die Leistung ist um über das 1,5-fache angestiegen.

Rechnerisch können mit allen Fotovoltaikanlagen etwa 3.750 Personen oder 43% der Fuldabrücker Einwohnerinnen und Einwohner mit Strom aus Sonne versorgt werden.

Die Gemeinde geht weiterhin davon aus, dass der Investor den Solarpark Fuldabrück in diesem Jahr realisiert. Außerdem soll die Fuldabrücker Bevölkerung demnächst über die Überlegungen der Städtischen Werke, einen Windpark „Söhre“ in der Gemarkung der Gemeinde Söhrewald zu errichten, informiert werden.

Neben der Reduzierung des CO2-Ausstoßes durch Erzeugung regenerativer Energien wird z. Z. auch ein Klimaschutzkonzept hinsichtlich der Gebäude und der Straßenbeleuchtung erstellt.

Die Sanierung des Bürgerhauses in Bergshausen hat auch schon zu einer erheblichen Energieeinsparung von fast 30% und damit verbundenen CO2-Reduktion geführt. In diesem Jahr werden daher wärmedämmende Sanierungsarbeiten an dem Dach und der Außenhülle fortgesetzt.

Die Gemeinde hat sich auch mit der 380 kV Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar auseinandergesetzt, die das Gemarkungsgebiet ganz am Rande von Dörnhagen tangiert.

Ganz aktuell wurde dazu eine Stellungnahme abgegeben, die auch die Auffassung der Gemeinde Guxhagen unterstützt, und in der gefordert wird, dass die Trasse östlich von Wollrode und Albshausen vorbeiführt.

In Dörnhagen wurde auch ein Bebauungsplan zwischen Tankstelle und Rathaus aufgestellt, so dass sich in einem Mischgebiet nichtstörendes Gewerbe ansiedeln kann. Dazu waren auch Kanalarbeiten im Glockenhofsweg notwendig.

Aufgrund der sehr weitsichtigen Abfallpolitik des Landkreises Kassel konnten auch die Abfallgebühren in Fuldabrück gesenkt werden.

Zum Abschluss gebracht wurden hinsichtlich des Breitbandausbaus die Arbeiten der Firma ACO, so dass allen Bürgerinnen und Bürgern in Fuldabrück nunmehr eine ausreichende Breitbandversorgung zur Verfügung gestellt werden kann.

Brandschutz- und sicherheitstechnisch auf den neusten Stand wurde auch der Schießstand in der Sporthalle Dörnhagen gebracht.

Mit der Einweihung des Dorfplatzes in Dörnhagen wurde die Dorferneuerung offiziell abgeschlossen. Für Dörnhagen hat sich die Dorferneuerung positiv ausgewirkt, denn neben dem Dorfplatz wurden auch das Altenzentrum und die Sanierung des DGH aus Mitteln der Dorferneuerung gefördert.

Ganz wichtig für die Gemeinde ist es, dass sie Angebote für Kinder bereithalten kann, damit Familie und Beruf vereinbar sind. Hier wurde bereits in den modern eingerichteten Kitas der richtige Weg eingeschlagen.

Die Kitas dürfen aber nicht stehen bleiben, sondern müssen ihr pädagogisches Konzept ständig weiterentwickeln. Alle drei Kitas arbeiten daher an einer neuen Konzeption.

Als erste konnte die Kita Bergshausen ihre Konzeption mit einem teiloffenen Konzept vorstellen, welche von den Kindern eine größere Selbständigkeit verlangt und ihnen mehr Eigenverantwortlichkeit überträgt.

Auch wird in Bergshausen die Kita in diesem Jahr um eine fünfte Gruppe erweitert. Dafür müssen auch entsprechende Umbauarbeiten durchgeführt werden. Im Haushalt stehen dafür 280.000 € zur Verfügung.

Bezüglich der Umsetzung der Hess. Mindestverordnung in Kindertagesstätten, welche von den Kommunen eine erhöhte personelle Ausstattung fordert, hofft die Gemeinde nach wie vor auf eine zugesicherte Übernahme der Kosten durch das Land.

Ein bekanntes Problem ist der Zustand des Ostring-Nord in Bergshausen. Leider können dort aufgrund des schlechten Unterbaus keine Sanierungsmaßnahmen wie im Ostring-Süd oder der Neuen Straße durchgeführt werden, so dass dieser grundhaft erneuert werden muss.

Beginnen wollen wir in diesem Jahr mit den Kanalarbeiten. Wir hoffen, dass wir in den Folgejahren entsprechende Fördermittel erhalten, damit auch die eigentlichen Straßenbauarbeiten durchgeführt werden können. Entsprechende Planungen liegen in der Schublade und werden voraussichtlich dieses Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt.

Weitere Kanalsanierungsarbeiten sind in der Baunsbergstraße und im Spessartweg vorgesehen.

Nachdem der Seitenarm in der Fuldaaue sich sehr positiv auf die Flussbiologie ausgewirkt hat, soll ein weiterer Seitenarm im Bereich der Sperresiedlung entstehen. Bauträger wird die Gemeinde Fuldabrück sein. Die Kosten werden aber zu 100% aus der Naturschutzausgleichsabgabe finanziert.

Weitere im Haushalt vorgesehene Maßnahmen sind die Erneuerung des Blockheizkraftwerks in der Sporthalle Dörnhagen, der Kauf eines Mannschaftstransportwagens für die Feuerwehr und die Erneuerung von Teilen der Straßenbeleuchtung.

Jugendarbeit ist in Fuldabrück seit langem selbstverständlich. Die Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter machen eine an den Jugendlichen orientierte hervorragende Jugendarbeit. Im letzten Jahr konnte das 20. Videoprojekt vorgestellt werden, an dem wieder viele junge Menschen als Schauspieler mitgewirkt haben.

Dieses Sachgebiet kümmert sich auch noch um die Senioren- und Behindertenarbeit, die Kultur und Partnerschaftspflege.

Die sehr gute Pflege von alten und pflegebedürftigen Menschen ist das große Anliegen der Sozialstation.

Die Sozialstation ist eine der wenigen zertifizierten Sozialstationen, die das RAL- Zeichen tragen darf. Eine Überprüfung durch den MDK im Jahr 2011 ergab die Note 1,4.

Das Altenzentrum Fuldabrück wird sehr gut angenommen und sehr positiv bewertet. Nachdem es im April 2010 eröffnet wurde, sind mittlerweile alle Plätze belegt, so dass es schon eine Warteliste gibt.

Das Güterverkehrszentrum (GVZ) hat sich gerade im letzten Jahr außerordentlich positiv entwickelt. Ganz augenfällig ist dabei die von der Fa. Gazeley errichtete und an die Fa. SMA vermietete 460 x 110 m große Halle, in der die Fa. SMA insbesondere ihre Logistik bündeln wird. Somit stehen nur noch kleinere Restflächen im GVZ zur Verfügung, auf die es teilweise auch schon Optionen gibt.

Damit sich das GVZ weiter entwickeln kann, werden zur Zeit die notwendigen Maßnahmen bezüglich der Erweiterung der 10 Hektar großen Fläche südlich der Straße nach Lohfelden vorbereitet.

Die positive Entwicklung hat auch dazu geführt, dass das Umschlagterminal im GVZ, in dem Waren vom LKW auf die Bahn umgeladen werden, im Jahr 2011 erweitert wurde.

Die Bundesrepublik Deutschland plant den Abbruch und den Neubau der Bergshäuser Brücke. Parallel dazu wird der 6-streifige Ausbau der BAB A 44 zwischen dem Autobahndreieck Kassel-Süd und dem Autobahnkreuz Kassel-West geplant.

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wurden bezüglich der Brücke drei Varianten - die Bestandsvariante und zwei weiter südlich gelegene Varianten - geprüft, worüber ich die Gemeindevertretung in ihrer letzten Sitzung informiert habe.

In diesem Jahr wird die Gemeinde Fuldabrück 40 Jahre alt. Am 1. August 1972 wurden durch das so genannte Kassel-Gesetz die Gemeinden Bergshausen, Dörnhagen und Fuldabrück zur Gemeinde Fuldabrück zusammengeschlossen.

Aus diesem Anlass plant die Gemeinde wieder ein Heimatfest, das vom 21.- 27.05.2012 stattfinden wird.

Mit dem Neujahrsempfang will die Gemeinde Fuldabrück auch all denjenigen danken, die sich auf den unterschiedlichsten Ebenen für unser Gemeinwesen eingesetzt haben. Dazu gehören viele von Ihnen.“

Soweit die Ausführungen des Bürgermeisters.

In dem vergangenen Jahr fanden aber auch zahlreiche kulturelle Veranstaltungen in der Gemeinde statt, die wir nachfolgend kurz Revue passieren lassen möchten:

Kunstausstellung

Die Kulturarbeit der Gemeinde Fuldabrück hat alle Bürgerinnen und Bürger zur Vernissage der Kunstausstellung IMPRESSIONEN des Kasseler Künstlers Wolfgang Bös am Donnerstag, 13.01.2011, in das Fuldabrücker Rathaus eingeladen.
Gezeigt wurden Feder- und Bleistiftzeichnungen mit architektonischen Motiven aus Fuldabrück und der Region Nordhessen. Als weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit waren Aquarelle, Reiselandschaften aus Irland, der Toskana und von Kreta zu sehen. Den musikalischen Rahmen des Abends gestalteten Petra Koch auf der Blockflöte mit Franziska Rüttger und Hanna Stein am Klavier.

Ausstellung Acryl und Eisen

Am 24.03.2011 lud die Kulturarbeit der Gemeinde Fuldabrück zur Vernissage der Ausstellung Acryl und Eisen in das Rathaus in Dörnhagen ein. Zahlreiche kunstinteressierte Gäste waren erschienen, um die Malerei der Künstlerin Gaby Pech-Juhlke und die Plastiken des Künstlers Vinzenz Hahn zu betrachten.

Girls’Day – Mädchen Zukunftstag

Auch die Gemeinde Fuldabrück beteiligte sich am 14. 04.2011 am Girls’ Day.
Sechs Mädchen verbrachten einen Vormittag in verschiedenen Abteilungen der Gemeindeverwaltung Fuldabrück.
Sie hatten die Gelegenheit, in die Arbeitswelt der Ordnungspolizei, des Bauhofes sowie der IT-Systembetreuung hineinzuschnuppern.
Die Mädchen waren durchweg interessiert, da sie sich vorher nicht wirklich vorstellen konnten, was es für ein Leistungsangebot in einer Gemeindeverwaltung gibt. Sie erhielten anhand ausgewählter praktischer Beispiele einen Einblick in das Tätigkeitsfeld dieser Berufe.

„Ehe, Tango und andere Abenteuer“
Zur Lesung „Ehe, Tango und andere Abenteuer“ von Gaby Pech-Juhlke lud die Kulturarbeit alle Bürgerinnen und Bürger am 24.05.2011 in das Rathaus ein. Diese Lesung fand im Rahmen der Finissage der Ausstellung „Acryl und Eisen“ statt.

Vernissage „Bild und Ton“

Am 07.06.2011 wurde im Foyer des Rathauses die Vernissage der Malerin Christa Purschke und des Bildhauers Helmut Mander eröffnet. Die Malerin zeigte aus ihrem Schaffensspektrum Klangbilder „Master Drummers of Africa“ die mit Tusche gestaltet sind, Miniaturen aus Zinn auf gebranntem Ton, Arbeiten aus Blattgold und Blattsilber sowie großformatige „Planeten-Bilder“ auf Leinwänden. Der Bildhauer Helmut Mander formte seine Gedanken in Skulpturen und Plastiken aus Ton, Metall, Porzellan und Holz. Den musikalischen Rahmen des Abends gestaltete die Gruppe „pasch 3“.

Fulda-Radeln

Das diesjährige Fuldaradeln am 03. Juli 2011 war wieder eine gelungene Veranstaltung. Leider meinte es Petrus nicht ganz so gut mit uns. Start war in diesem Jahr in Bergshausen auf dem Platz vor dem Lokal „Der Fährmann“. Spaß hatten aber auf jeden Fall die Kinder, die an diesem Nachmittag ihr Abschlussfest der diesjährigen Ferienspiele an der Grillhütte Bergshausen feierten und auch mal beim Fuldaradeln vorbeischauten.

Ausstellung „DIE EWIGKEIT“

Die Ausstellung des chinesischen Künstlers Xiaoming Song war vom 05.09. bis zum 28.10.2011 im Rathausfoyer Fuldabrück-Dörnhagen zu sehen. Gezeigt wurden Zeichnungen, Gemälde und Kalligrafien die in traditioneller Tuschetechnik auf chinesischem Papier und Seide, mit Farblasuren und glänzendem Metallstaub gehalten sind.

Sportler- und Vereinsehrung der Gemeinde Fuldabrück

Am Freitag, 02.09.2011, fand im Bürgerhaus Bergshausen die Sportler- und Vereinsehrung statt.

Bürgermeister Dieter Lengemann verlieh an diesem Abend an Fuldabrücker Sportler 106 x Bronze, 15 x Silber und 1 x Gold.

Im Bereich der Vereinsehrungen erhielten insgesamt 7 Mitglieder Bronze, 2 Silber und 6 Gold.

Friedhelm Marciniak las im Rathaus

Am 16.11.2011 hatte die Kulturarbeit der Gemeinde Fuldabrück zur Lesung „Auf ein Neues“ des Fuldabrücker Autors Friedhelm Marciniak in das Rathaus in Fuldabrück-Dörnhagen geladen. Viele Gäste waren erschienen, um den nachdenklich stimmenden, humorvollen und teils bitterbösen Geschichten zu folgen.

Vernissage des Künstlers Günther Knickrehm
Die Ausstellung „EINBLICKE“ des Künstlers Günther Knickrehm wurde am 22.11.2011 mit Gemälden, Collagen, Fotografien und Skulpturen im Rathausfoyer eröffnet. Inspiration für seine Werke findet der Künstler auf Expeditionen in die Landschaften des Geistes, des Zwischenreiches aus Erdachtem und Erträumtem in Anlehnung an die Wirklichkeit.

Bilder zum Neujahrsempfang finden Sie links.